Monatsbrief Juni

Blühender Roggen, dann staubt es!

Der Frühling fliegt so schnell dahin und Vieles ist in dieser intensiven Zeit geschehen. Wir konnten auf allen Acker- und Wiesenflächen unseren ersten Futterschnitt ernten, den wir als Winterfutter benötigen. Das Kleegras und Landsberger-Gemenge haben wir direkt Anfang Mai geschnitten und einsiliert. Hier drängte uns die Zeit, denn auf knapp 2 ha haben wir direkt im Anschluss Mist gefahren, gepflügt, dünne Gülle mit viel Wasser gefahren und unseren Silomais gelegt. Dieser schaut jetzt zwar aus dem Boden, doch zum Wachsen benötigt er dringend Regen. Nachdem der Mais gelegt war konnten wir uns der Grasernte auf den Wiesen widmen. Bei sonnigem, windigem Wetter konnten wir auch schönes Heu einfahren. Wir sind zufrieden mit dieser Ernte, kommen aber nicht umhin uns Sorgen darüber zu machen, wie sich die Bestände in dieser trockenen Zeit weiterentwickeln werden. Insgesamt haben wir ca. 60 % des Grasertrages vom letztjährigen 1. Schnitt gehabt. Die Menge, die als Winterfutter zur Verfügung steht, nimmt in den letzten Jahren stetig ab und damit schränkt sich auch die Anzahl der zu haltenden Tiere wieder ein.

Die jungen Maispflanzen werden gern von den Fasanen ausgezogen.

Unsere Rinder und Kühe haben nach dem Schnitt einige Flächen zur Beweidung dazubekommen, sodass die Milchkühe zur Zeit die Tage und Nächte auf der Weide verbringen. Im Stall füttern wir derzeit frisch geschnittenes Gras dazu, damit die „Damen“ ausreichend versorgt sind. Die Rinder sind teilweise auf neue Weiden getrieben worden, damit das Futter ausreichend ist.

Die ersten frischen Kartoffeln des Jahres in Handernte ausgemacht.

Im Garten grünt es sehr schön. Die Zucchinipflanzen wachsen gut. Der Mangold, die Erbsen, die Zwiebeln und Bohnen wachsen weiterhin. Der zweite Satz Salat ist gepflanzt und die Kohlrabis fast alle geerntet.                                                           

 Wir haben die ersten frühen Kartoffeln geerntet. Die Größe ist sehr schön, leider sitzen nicht viele  Knollen unter einer Pflanze, sodass der Ertrag überschaubar ist. Wir denken darüber nach, eine Bewässerung in die späten Kartoffelsorten zu legen, um den Ertrag zu stabilisieren, nachdem die Pflanzen durch die starken Spätfröste mehrmals abgefroren waren. Die Wachstumsbedingungen sind schwierig in diesem Jahr. Neben den Ackerarbeiten gibt es auch am Hof einiges zu tun. Es werden noch immer Kartoffeln der letzten Ernte sortiert und abgepackt. Einige Reparaturen an Maschinen sind in den letzten Wochen angefallen. Der Bauer bastelt noch immer an seiner Sämaschine, damit sie zur Herbstsaat fertig ist. Den Kühen werden die Klauen geschnitten und das restliche Holz aus den Frühjahresaktionen muss aufgeräumt werden. Alle 3 Trecker sind in der Grasernte die Stromversorgung kaputt gegangen, da tut sich die nächste Baustelle auf…       Viel Freude machen uns die vielen brütenden Vögel. Die Schwalben, Rotschwänzchen, Kauze und Meisen ziehen ihren Nachwuchs vor unseren Augen groß. Das ist schön zu beobachten.              

Wir wünschen Ihnen einen blumigen Juni!

     Ihr Vollmer Team

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.