Mai 2018
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Monatsbrief Mai

Wieder liegt ein Frühlingsmonat hinter uns. Wir konnten diese schöne Wetterphase nutzen, um unseren Kartoffelacker pflanzbereit zu machen (Pflügen und mit der Kreisellegge rückverfestigen) und die Kartoffeln zu legen. Wie auch in den letzten Jahren wurde neben unseren hofeigenen Sorten Linda, Allians, Solara und diesmal Karlena ein Sortenversuch der Landwirtschaftskammer NRW mit 24 unterschiedlichen Sorten angelegt. Der Versuch dient der Erfahrungssammlung für die verschiedenen Sorten im Praxisanbau und soll dabei helfen, neue taugliche (ertragsstabile, unanfällge & schöne) Sorten für den ökologischen Anbau zu finden. Für die Uni Bonn gibt’s auch ein Versuch. In diesem Jahr waren 9 Personen beim Legen dabei. Eine angenehme Anzahl, denn vor allem das Tragen der Sortenkisten ist eine körperlich anstrengende Arbeit und konnte somit auf mehrere Personen verteilt werden. Jetzt hoffen wir auf warmes, ausreichend feuchtes Wetter, damit die Kartoffelpflanzen zügig wachsen und viele, junge Knollen bilden. Nach dem Legen wurden die Kartoffeldämme bereits einmal angehäufelt. So schaffen wir Erde auf den Damm, die wir zur Beikrautbekämpfung wieder hinunter striegeln können.

 

Unsere Frühkartoffeln stehen bisher gut auf dem Land. Das Kraut wächst täglich. Das 4 Wochen verspätete Legen werden sie wahrscheinlich nicht gänzlich aufholen.

 

Unsere Kühe haben sich auf der Weide gut eingelebt. Das Wetter der letzten Wochen ließ das Gras schnell wachsen, sodass die Tiere ausreichend Futter auf der Fläche finden. Auch nach der Abendmelkzeit dürfen sie noch einmal für 3 Stunden raus. Mittlerweile verbringen die Kühe nur noch 9 Stunden im Stall (zum Melken, Scheißen und Schlafen).   Am 26, 27.4. hatten wir in 24h 3 Geburten.       Unsere Rinder haben den Stall auch verlassen. Die kleinste Gruppe (1/4 – 1/2 Jahr) grast nachmittags direkt am Stall. Die älteren Tiere (ca. 1 Jahr) grasen auf der Obstwiese und werden zum Abend wieder in den Stall geholt. Hierbei kann sich die ganze Familie (auch die Kleinsten) beteiligen. Die frühe Gewöhnung an das Halfter lässt die Tiere sehr gelassen mit uns Menschen umgehen.               Die großen Tiere weiden bereits auf weiter entfernten Standorten. Hier beginnt die regelmäßige Arbeit der Wiesenkontrolle in der neuen Saison.

 

Da sich in unsere Maiswickelballen regelmäßig kleine Mitfresser (Mäuse) eingenagt haben, wurden die Ballen auf unsere feste Siloplatte hinter dem Hof umgefahren. Die letzten Ballen sollen uns als Energiefutterreserve im Hochsommer dienen.

 

In unserem Dinkel haben wir Gülle gefahren. Das Backgetreide tut sich in diesem Frühjahr schwer mit der Entwicklung. An der hellgrünen Färbung ist zu erkennen, dass den Pflanzen die Nährstoffe noch fehlen, da die Umsetzung von Mist noch nicht auf Hochtouren läuft. Auch hier können warme Niederschläge sehr hilfreich sein das Wachstum.

 

Auf dem Gemüseacker wurde die erste Rote Bete und die Erbsen gesät. Beides schaut als Keimling bereits aus der Erde und wird fürsorglich von Christel umhegt. Im Garten ist der Rhabarber erntefähig.

 

Wir wünschen Ihnen einen bunten Mai!

 

 

Ihr Vollmer Team

 

 

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