August 2017
M D M D F S S
« Jul    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Monatsbrief August

Nun ist die Getreideernte in vollem Gange.

Der Dinkel, die Tritikale, die Gerste und das Hafer-Sommergersten-Gemenge haben wir dreschen lassen. Auch wenn das Wetter nicht wirklich ideal war, so ist die Sorge um die Qualität des Kornes so groß, dass wir uns dazu entschlossen haben. Bei wenig sonnigen Tagen und vielen Niederschlägen Getreide zu ernten bringt feuchte Körner auf die Hänger. Zusammen mit dem hohen Unkrautbesatzes aus diesem Jahr ist die Reinigung und Trocknung der Ernte unumgänglich. So ist das Abfahren des Ernteguts von den Feldern der geringere Arbeitsaufwand. Bis spät in die Nächte wird jetzt bei uns Getreide umgeblasen. Eine Art Windmaschine pustet die Körner durch Metallrohre. Vom Hänger in die Reinigungsmaschine. Von der Reinigung in die Trocknung. Später von der Trocknung in die Silos oder Big Bags. Um  eine unnötige Erwärmung auf dem Hänger zu verhindern haben wir in diesem Jahr noch einen  Zwischenschritt gemacht. Da die Trocknung die längste Arbeitszeit benötigt wurde das Erntegut erst gereinigt, dann in Big Bags geblasen, später in die Trocknung und dann erst in ein Silo. All diese Arbeiten sind sehr staubig, laut und körperlich anstrengend, sodass wir die Hoffnung auf Sonnenwetter nicht aufgegeben haben, damit das Getreide möglichst trocken und mit wenigen Arbeitsschritten eingelagert werden kann.

Auch für die Strohernte brauchen wir sonniges, windiges trockenes Wetter. Durch die Nässe am Boden ist das Abtrocknen erschwert. Hier warten wir ganz unruhig. Denn ohne gutes Stroh können wir unseren Tieren im Winter keinen warmen, weichen Stall bieten. Für unser Stallsystem eine Katastrophe. So versuchen wir jede Chance zu nutzen, um das Stallgold ernten zu können.

Neben der Haupternte werden regelmäßig Frühkartoffeln ausgemacht. Durch die vielen Niederschläge konnten wir in den letzten Wochen nicht mit dem Traktor ernten. Hier waren viele, flinke Hände gefragt, die die frischen Knollen aus der Erde gebuddelt haben.

Nach der letzten Rinderumtreibung müssen wir wieder täglich nach der Wasserversorgung schauen. Auf einem Standort muss das Wasser per Handpumpe aus dem Brunnenloch in eine Wanne gepumpt werden. So sammeln wir wieder unsere Fahrradkilometer zusammen.

Im Garten ist die Ernte auch in vollem Gange. Die Zucchini sind reif, die Bohnen schon fast komplett abgeerntet. Die erste Rote Bete ist erntereif. Der Mangold wird von den regelmäßigen Schauern ziemlich geärgert. Hier sieht man Verletzungen an den Blättern durch die kräftigen Regentropfen. Es werden die guten Pflanzen geerntet. Der erste Spitzkohl wird geschnitten. Die Zwiebeln sind schon fast alle ausgemacht und liegen zum Trocknen in Kisten. Auch hier können wir sonnige Tage gebrauchen, damit das Kraut abtrocknet und die Zwiebeln haltbar bleiben. Die ersten Hokkaidos werden dick. In ein oder zwei Wochen können die ersten geschnitten werden.

 Wir wünschen Ihnen & uns sonnige Augusttage!

Ihr Vollmer-Team

 


Hinterlasse einen Antwort

  

  

  

Du kannst diese HTML tags benutzen

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>