Juni 2017
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Monatsbrief Mai

Das zuerst warme Frühlingswetter hat eine Pause eingelegt, sodass die Nächte mit unter  frostig sind. Für unsere frühgelegten Kartoffeln sind diese Morgenfröste problematisch, denn das Kraut ist bereits gut gewachsen und sehr kälteempfindlich. Hier müssen wir regelmäßig darauf achten abends oder sehr früh am Morgen das Flies wieder über den Pflanzen auszubreiten. Tagsüber entwickelt sich die Kartoffelpflanze ohne Abdeckung besser, daher ziehen wir das Flies regelmäßig auch wieder ab. Nicht nur die frühen, auch unsere späteren Kartoffeln sind gepflanzt und bereits zum zweiten mal angehäufelt. Wie in den letzten Jahren, haben wir einen Sortenversuch der Landwirtschaftskammer NRW mit 24 unterschiedlichen Kartoffelsorten in unsere Fläche integriert. Diese Arbeit lässt vor allem den „Kistenträger“ (jede Sorte ist in einer eigenen, beschrifteten Kiste) seine Fitness testen. Fast 1 Tonne Kartoffeln wurden an diesem Tag von ihm passend auf dem Acker verteilt, damit die 4 Personen auf der Legemaschine zügig arbeiten konnten. Unser großer Dank gilt all den großen und kleinen fleißigen Händen, die uns bei dieser Frühjahresarbeit unterstütz haben. Ein besonderer Dank gilt der Familie Frenser, die uns zum Mittagessen bei sich aufgenommen hat.

Nicht nur in den Kartoffeln ist die mechanische Unkrautverringerung gestartet. Auch auf den Getreidefeldern sieht man unseren „Jonni“ (kleiner John Deere Traktor) mit dem Striegel fahren. Jetzt ist das Getreide noch so kurz, dass man keine Schäden beim Fahren verursacht. Die Beikräuter sind zumeist noch so klein, dass der Striegel sie gut aufziehen kann. Bei dieser Arbeit fahren wir im Abstand von 6 m über die Felder und können leider sehr gut die Bestandslücken sehen, die vor allem Dohlen verursacht haben. In unserem Hafer werden wir ca. einen halben ha nachsähen müssen, da die jungen Pflanzen aufgezogen auf dem Feld lagen und sich jemand das Korn stibitzt hat.

Unsere Kühe weiden jetzt täglich von morgens bis zum Abend auf unseren Hofwiesen. Nach Sonnenuntergang holen wir die Tiere in den Stall zurück, damit sie warm liegen, sich noch etwas zusätzliches Grassilagefutter holen können und weniger Kot auf den Weiden hinterlassen. Auch in diesem Jahr ließ die Futterqualität des Silomaises mit steigender Außentemperatur nach. Durch die Wärme von außen und den geringeren Verbrauch (da die Kühe lieber das leckere Gras von der Weide fressen) bilden sich Schimmelnester. Jetzt füttern wir den gut sortierten Mais (nur Teile des Maishaufens sind noch von guter Qualität, der  Rest wird gar nicht in den Stall gefahren) zusätzlich auch die größeren Rinder, damit das Futter noch verwertet wird.

Ein großer Teil unserer Rinder hat den Stall bereits verlassen und darf auf den nahen und weiter entfernen Wiesen weiden. Nach diesen Tieren darf unsere Schülerpraktikantin Neda regelmäßig schauen und die Tränken und Zäune kontrollieren.

Wir wünschen Ihnen weiterhin einen blumigen Frühling!

Ihre Vollmer Team

 

 

 


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