Januar 2017
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Monatsbrief Januar

Das Jahr 2017 hat begonnen. Das Blitzeis der letzten Woche hat zumindest den Kindern viel Freude bereitet, die ihre eigene Schlittstiefeleisfläche auf dem Hofpflaster hatten. Die tägliche Arbeit ist durch die tiefen Temperaturen und das wechselhafte Wetter durchaus erschwert. Regelmäßig werden die Tränken der Tiere kontrolliert, damit die Bälle, die den Wasserbehälter vor Dreck und Frost schützen, nicht festfrieren. Nach dem Melken muss an einigen Tagen mehr als an anderen darauf geachtet werden, mit sehr wenig Wasser sauber zu machen, sonst könnten auch die Kühe Schlittschuhlaufen im Stall. Das wiederum fällt diesen ruhigen Tiere schwer und ist schlichtweg gefährlich.

 

Letzte Woche konnte die kalte Phase genutzt werden, um Mist aus dem Stall zu fahren. Der Dünger wurde auf die abgehütete Rapszwischenfrucht gefahren, wo im Frühjahr Hafer-Sommergerste gesät werden soll. Das Mistfahren muß schnell gehen. Oft bleiben wenige Tage im Winterjahr, die kalt genug sind, dass die schwere Maschine auf dem feuchten Boden keine Schäden hinterlässt bzw. möglichst wenig Bodendruck hinterlässt. An diesen Tagen fährt der Miststreuer dann rund um die Uhr und die Kühe dürfen ausnahmsweise  auf den Hofwiesen spazieren gehen.

Im Stall haben wir die meiste Zeit verbracht. Am 31.12.2016 haben 2 unsere Kühe ihre Kälbchen zur Welt gebracht. Ein spannendes Abendprogramm.

Endlich im neuen Jahr hat uns die Biokontrollstelle unser neues Zertifikat zukommen lassen. Wir sind also weiterhin offiziell ein anerkannter Biolandbetrieb. Dieses Stück Papier ist für uns aus unterschiedlichen Gründen von großer Bedeutung. Zum einen bringt es zum Ausdruck, dass wir Landwirtschaft mit Leidenschaft zur Natur machen. Zum anderen hängen die Ausgleichszahlungen für die Biolandwirtschaft davon ab, die ohne diese Papier nicht zu bekommen sind. Und auch die Molkerei und alle anderen Abnehmer unserer Produkte brauchen dieses Zertifikat von uns, sonst dürfen Sie  unsere Produkte nicht als Biowaren verarbeiten bzw verkaufen.

Im Dezember durften wir auch eine Betriebskontrolle der Landwirtschaftskammer hinter uns bringen. Hier wurden alle Flächen kontrolliert und mit den Förderanträgen abgeglichen. Als wirklich praxisuntauglich erweist sich dabei die quatratmetergroße Flächenbestimmung, denn es ist kaum möglich bei 2 Messungen, die gleiche Zahl zu erhalten (1 ha = 10000 m²). Jede Abweichung, ob größer oder kleiner ist dabei egal, bedarf dann einer Prüfung und Korrektur. Eine sehr zeitaufwendige Arbeit, bei der der Sinn in Frage gestellt werden kann, denn im nächsten Frühjahr wird die nächste Messung per Satelittenaufnahme gemacht und das Spiel kann von vorn beginnen.

Wir wünschen Ihnen ein glückliches, gesundes und zufriedenstellendes Jahr 2017!  

Ihre Familie Vollmer

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