Oktober 2017
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Monatsbrief Oktober

(Pfützenmuster hinterm Kuhstall)

Der Herbst ist da. Die Eicheln fallen auf unseren Hof und die Blätter der Bäume werden bunt.

Wir konnten die guten Tage nutzen, um einige Ackerflächen umzupflügen für die Wintergetreideeinsaat. Derzeit warten wir darauf, dass der Boden ausreichend abtrocknet, um auf weiteren Flächen den Boden umzudrehen oder auch das Getreide auszusäen.

Unser Silomais steht noch auf dem Feld. Noch waren die Körner nicht reif genug für die Ernte. Da wir in diesem Jahr wieder den Mais in Rundballen pressen wollen, muss das Timing passen. Es muss mit zwei Lohnunternehmen ein Termin gefunden werden und das Wetter muss auch mitspielen. Eine spannende Sache. Dafür darf der Mais etwas trockener sein, das Erntefenster ist also größer.

Die Regentage werden für die Kartoffelsortierung genutzt. Mittlerweile haben wir alle Sorten im Verkauf. Von mehlig kochend bis festkochend gibt es für jedes Gericht die passende Knolle.

Das Öko- Saatgut für die Herbstaussaat haben wir mittlerweile von unserem Kollegen abgeholt. Ebenso der Weißkohl, der jetzt auf seine Verarbeitung zu Sauerkraut wartet.

Im Garten haben wir die letzten Hokkaido geerntet. Die Rote Bete ist weiterhin gut gewachsen und ist vor allem im frischen Salat super lecker. Der Spitzkohl ist ebenfalls abgeerntet, und der Grünkohl steht sehr gut und wartet auf die ersten kalten Nächte, damit die Ernte beginnen kann. Der letzte Mangold steht noch schön im Garten und wird nach und nach frisch geerntet.

Unsere Kühe haben die ersten Nächte im Stall verbracht; hauptsächlich, weil das nasse Wetter das Weiden nicht zuließ. Sie bekommen nachts frisches Gras und die 1. Grassilagerungballen im Stall beigefüttert, tagsüber wird geweidet.

Unsere Rinder sind noch immer auf vielen Weiden verstreut. Täglich fahren wir die Wiesen ab, um nach Wasser, Strom und dem Rechten zu sehen. Dabei vergeht schnell eine ganze Stunde.

Auf unsere Rapszwischenfruchtflächen haben wir etwas Gülle gefahren (24 m³/ha), damit wir die Pflanzen im Herbst noch als Futter ernten können. Hier sorgt die neue Düngeverordnung nun für zusätzliche Büroarbeit, weil dokumentiert werden muß, was wo gefahren wurde (Ziel ist die Verringerung der Dünger- (Stickstoff) Menge ins Grundwasser). Ob dieser „Papiertiger“ viel bringt, wird sich zeigen…

In dieser Woche werden ein Schwein und ein Rind unseren Hof verlassen. Sie werden von uns zum Schlachter gebracht und in den nächsten Wochen im Hofladen verkauft. Sollten Sie noch Interesse an Fleisch haben, melden Sie sich bei uns!

Wir wünschen Ihnen einen bunten, sonnigen Herbst!

Ihr  Vollmer Team

 

 


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