Juni 2016
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Monatsbrief Juni

(Unser Bienenblühstreifen steht jetzt in vollem Glanz)

 

Der Mai- voll mit Arbeit.

Die Agrar- Flächenanträge mussten bis zum 15.5 weg, immer stressig (und immer auf letzten Drücker). Vor ein paar Jahren die Umstellung von Papieranträgen, wo alle Flächen mit bunten Stiften eingekreist werden mussten  unter Angabe der angebauten Frucht hin zu EDV- basierten Anträgen, welche man sich runterladen musste, um sie dann auf dem eigenen PC zu bearbeiten und alles dann online wegschicken musste hin zu diesen Jahr, wo nun die Umstellung auf ein onlinebasiertes Programm gekommen ist. Das heißt, man muss sich einloggen und kann dann die hinterlegten Flächen einzeichnen auf Kartenmaterial. Knackpunkte gab es viele:

-ein neues Programm mit vielen Kinderkrankheiten,

-viele Zugriffe mit Programmabstürzen und damit Datenverlust und noch mal neu anfangen

-hohe Datenmengen in schwachen ländlichen Räumen

Bei der Landwirtschaftskammer  gibt es natürlich die Möglichkeit, sich helfen zu lassen, aber dort waren sie natürlich stark überlastet, da nicht nur die üblichen Landwirte kamen, die immer den Service nutzen, sondern auch die mit schlechter Internetanbindung und weniger guten PC- Kenntnissen. Zum Teil mussten auch dort die Landwirte öfters kommen, denn wenn das Programm eine Störung hat, können auch die Berater nichts machen.

Fazit für uns: Abends arbeiten, wenn die Fachleute Feierabend haben und die Serverzugriffe weniger viele sind.  – Aber wir haben es rechtzeitig geschafft.

Das schönste am Mai sind immer die warmen, länger werdenden Tage mit dem explodierenden Wachstum der Natur, welches wir bei jeder Kultur immer wieder neu und anders bestaunen. Wenn das Kleegras jeden Tag merklich wächst und die ersten Blüten sich öffnen und die Bienen und Hummeln über die Felder schwirren, das ist einfach toll. Mit dem  1. Grasschnitt beginnt die Erntesaison, ein schönes Gefühl, das Ergebnis der Arbeit auf dem Acker nach Hause zu fahren; Sicherheit gibt es auch für den Winter, Futter zu haben.

Wettertechnisch ist es dieses Jahr aber doch recht schwierig. Weniger so wie es war, sondern so wie sie es gemeldet hatten.

Erst war das Futter noch zu wenig, da haben wir nur die Ackerflächen geschnitten. Diese wachsen oft schneller wie das Grünland (dort, wo immer Gras steht). Bei Neuansaaten  mit Unkraut dazwischen wird dieses durch den Schnitt auch verdrängt; und eine Fläche sollte noch gedüngt, umgepflügt und dann mit Mais bestellt werden.

Eine Woche nach dieser Ernte (und der Maisackerbestellung) haben wir dann das Grünland geschnitten, welches tief liegt und auch schon mal überschwemmt wird (da war es schön trocken – der Aufwuchs war auch noch recht jung, das heißt viel Energie und Eiweiß und damit auch die Möglichkeit im Winter, viel Milch melken zu können, allerdings weniger Menge und auch Struktur, welche die Wiederkäuer (Kühe) brauchen , sonst werden sie krank).

Und jetzt haben wir den letzen Teil geschnitten (auch Grünland). Dieses war nun schon älter  (viel Struktur, weniger Inhaltsstoffe), aber von der Menge viel. Insgesamt also eine gute Mischung für den Winter vom 1. Schnitt- folgen noch 3-4, je nach Witterung.  Auf einer Fläche war der Bestand recht dünn, und vom Graben hatte sich blühendes Jacobskreutzkraut in der Fläche ausgebreitet- tödlich für Tiere , egal ob frisch gefressen oder als Silage oder Heu. So mussten wir dann zu viert 4 Stunden durch die Fläche streifen und die Pflanzen aufziehen und raustragen- recht anstrengend und zeitraubend.

Die ersten Frühkartoffeln haben wir nun auch geerntet. Dies ist zwar Handarbeit, aber sehr schön anzugucken und———–ja, eben Ernte, die Frucht der Arbeit.

Nachtrag: Am 11.6. haben wir jetzt noch schnell den 2. Grasschnitt gemacht von den 1.-geschnittenen Kleegrasflächen. Die Pflanzen waren nun schon passend alt und das Wetter soll ja nun auch hier in der Region mal Regen bringen, und dann würde das Futter schnell zu alt und wird am Stengelgrund muffig. Drum noch gerade bei diesem schönen Wetter silieren.

Am 9.6. war dann noch der alljähriche Kartoffeltag. Die Landwirtschaftskammer (LWK)- NRW stellt unseren Versuch der Öffentlichkeit (Landwirten, Beratern Züchter)  vor.

Wir buddeln dazu von jeder Sorte 2 Pflanzen aus, 2 stehen daneben zum angucken. Da kann man dann immer gut Unterschiede zueinander sehen. Die LWK stellt die Sorten vor, die Züchter ergänzen und als Landwirte kann man kluge Fragen stellen.

Dann gibt es bei uns auch immer noch einen Imbiss- natürlich kartoffelig-, bevor es zu Kollegen geht, um auch andere Kartoffelschläge ( und zum Teil Maschinen) in der Praxis zu sehen.

Im Garten wächst es nun auch:

Erbsen und auch Zuchini gedeihen kräftig- auch hier freuen wir uns schon auf die Ernte…

Ihnen ein entspannten und kraftgebenden Monat

Ihre Familie Vollmer

 

 

 

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