Monatsbrief Oktober

Die Blätter kleiden sich wieder in bunte Farben und die ersten liegen bereits am Boden. Ein sicheres Zeichen, dass der Herbst da ist.
Mit der Zunahme der kühleren und feuchten Tage und vor allem Nächte sind unsere Kühe über Nacht wieder im Stall. Auf den Weiden gibt es wieder einen Zuwachs der Graspflanzen, aber so gering, dass eine noch intensivere Zufütterung nötig geworden ist .(Wir merkten es an der Milchmenge, die doch immer mehr abnahm.) Die silagefreie Zeit ist vorbei, aufmerksame Milchtrinker haben den veränderten Geschmack der Milch vielleicht wahrgenommen. Wir füttern, neben der Tagweide, im Stall die nasse Landsberger-Gemengesilage aus diesem Frühjahr, Gras- und Maissilage aus dem letzten Jahr und Frischgras, das mit dem Ladewagen in den Stall geholt wird. Vor allem die Frischgrasernte ist zurzeit sehr aufwendig, weil auf den Feldern sehr kurzes Futter steht und es entsprechend lange dauert dieses zu schneiden und den Ladewagen gefüllt zu bekommen. Tägliches Schmieren der Gelenke am Ladewagen und Schärfen der Messer am Mähbalken nimmt zusätzliche Zeit in Anspruch. Dafür werden die Ressourcen der Pflanzen auf den Flächen genutzt und die Kulturen gehen nicht zu lang in den Winter.
Auch unsere Rinder arbeiten fleißig daran, ihre Weiden abzugrasen. Regelmäßig werden die Tiere umgetrieben, damit sie weiterhin ausreichend satt werden können. Auf eine Rinderwiese muss wieder täglich Wasser gebracht werden, weil das Brunnenloch nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stellt. Hier ist die Auswirkung der trockenen Jahre sehr deutlich zu sehen.
Noch immer verbringen wir viel Zeit mit der Kartoffelsortierung. Die 1. Vorsortierung ist fast fertig. Da wir für unsere Kunden bereits alle vier „Hof“-Sorten in 2,5/5/12,5 kg Gebinde abpacken, ist diese Arbeit mit regelmäßigen Umbau- und Umstrukturierungsarbeiten verbunden. In diesem Jahr sind die festkochenden Sorten, auf Grund der kurzen Wachstumsperiode (trockenheitsbedingt) auch wirklich festkochend.
Auf dem Acker ist die Grundbodenbearbeitung für die Herbstaussaat weitestgehend abgeschlossen. Durch die Überfahrt mit dem Grubber wurde aufkeimendes Ausfallgetreide und Unkräuter ausgerissen und verschüttet, um ein weiterwachsen zu verhindern. Die Pflugbearbeitung gibt uns sauberen, feinstrukturierten Boden für die Saat. Der Roggen ist bereits gesät. Der Dinkel soll in dieser Woche in die Erde gebracht werden. Einzig eine Fläche für den Winterweizen muss noch bearbeitet und besät werden, dort wächst aber noch Futter. Der Roggen aus der diesjährigen Ernte ist zur Reinigung zu unserem Naturland Kollegen nach Oelde gefahren worden. Von dort holen wir ihn in den nächste Woche als Sackware wieder ab, um das Korn als Backgetreide im Laden anzubieten.
Pünktlich für den diesjährigen Erntedank Gottesdienst auf unserem Hof hat unsere neue Gerätehalle ihre Seitenwände bekommen. An den zahlreichen Toren muss noch gearbeitet werden.
Im Garten wächst der Grünkohl wunderschön. Auf dem Acker kann noch immer Mangold und Rote Bete geerntet werden. Ende Oktober wird das nächste Rind zum Schlachten gebracht. Bei Interesse an frischem Fleisch melden Sie sich bei uns!

Wir wünschen Ihnen einen bunten und gesunden Herbst!

Ihr Vollmer Team

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