Dezember 2017
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Monatsbrief Dezember

Die Pulloverschichten unter dem Overall werden von Woche zu Woche dicker. Der feucht-kalte Wind macht die Arbeit im Freien ungemütlich.

In den letzten Wochen sind nach und nach alle Jungtiere nach Hause in den Stall gezogen. Die entfernteren Weiden waren schon seit längerem zu nass zum nutzen. Die hofnahen Grünlandflächen, die sonst von unseren Milchkühen abgegrast werden, wurden von den Rindern noch nachgehütet. Durch die anhaltende Feuchtigkeit im Boden wurden die Trittschäden zuletzt zu hoch und die Tiere mussten eingestallt werden.

Für uns bedeutet es, dass die Stallzeiten wieder den größten Raum im Arbeitsalltag einnehmen. Täglich verbringen 2 Personen an die 8 Stunden im Kuhstall. Die Kühe werden gemolken und gefüttert. Der Kuhstall wird gemistet, frisch eingestreut und die Laufwege sauber gehalten. Die Rinder werden ebenfalls mit Futter und frischem Stroh versorgt. Zusätzlich muss das Silofutter in den Stall gefahren werden, und die Kälber bekommen bis zu dreimal täglich warme Kuhmilch zum Saufen.

Wie auch in den letzten Jahren mischen wir die verschiedenen Grasschnitte, die wir im Laufe des Jahres geerntet haben. Im Frühjahr hat das Futter besonders viel Energie. Im Sommer sind oft die Strukturgehalte hoch, da die warmen Tage die Graspflanzen schnell zur Reife bringen. Der letzte Schnitt im Spätsommer ist recht strukturarm und eiweißreich. Bei der täglichen Fütterung versuchen wir all diese Eigenschaften der unterschiedlichen Silagen so zu kombinieren, dass die Kühe möglichst optimal versorgt werden ohne den Zusatz teurer und betriebsfremder Kraftfuttermittel.

In der Weidezeit fressen die Kühe das junge, frische Gras direkt von der Weide. Dabei sind vor allem die Energiegehalte, die für eine gute Milchleistung gebraucht werden, viel höher als in der Konserve „Silofutter“. Daher passt der Silomais, der seit Ende November verfüttert wird, sehr gut und ergänzt die Grasfütterung energetisch.

Nachdem die Jungtiere eingestallt waren, wurden die Weiden teilweise wieder entzäunt. Die Tränken und Schläuche für die Wasserversorgung sind wieder eingewintert.

Endlich hat unser Getreideaufbereiter und Ökokollege Zeit gefunden, unseren diesjährigen Weizen und Dinkel zu reinigen und zu entspelzen. Dadurch wurden in der Scheune Getreidesilos frei und das Hafer-Gerste-Gemenge, das seit dem Sommer in unserem blauen Container wartete, konnte endlich auch einmal durchgereinigt und in die Scheune eingelagert werden. Für alle Hofbewohner war das eine surreale Erfahrung, wenn mitten im Herbst die Getreidereinigung läuft und alles zugestaubt wird. Dieses Bild gehört eindeutig in den Sommer.

Unser Zuchtbulle „Peter Lustig“ hat uns Anfang des Monats verlassen und bietet Ihnen die Möglichkeit, sich spontan frisches Rindfleisch für die Festtage zu sichern. Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

Ihr Vollmer-Team


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