Oktober 2016
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Monatsbrief September

 

Die Zeit vergeht wie im Fluge und ein neuer Monat hat begonnen.

Wir haben weiterhin auf unseren Getreideflächen die Stoppelbearbeitung durchgeführt. Auf vielen kleinen Flächen mussten wir häufig nicht nur einmal, sondern zwei oder dreimal grubbern oder eggen, damit die aufkeimenden Unkräuter unschädlich gemacht wurden. Erst dann haben wir die Zwischenfrüchte eingesät, die zum Teil aus Raps bestanden, der im Herbst noch als Futter für die Kühe dienen soll. Für das nächste Jahr haben wir die Schnittfutterflächen eingesät, damit wir auch in der nächsten Saison ausreichend Winterfutter zu Verfügung haben. Das Landsberger Gemenge und das Kleegras erfüllen hier ihren Zweck. Da wir auf unserem Kleegrasstandort, ebenso wie bei den Kartoffeln, viele verschiedene Sorten als Versuch anlegen, ist die Saat entsprechend aufwändig. 18 verschiedene Sortenmischungen werden in jeweils 5 m langen Streifen angelegt, um sie später über die verschiedenen Entwicklungsstufen beobachten zu können. (siehe Foto). Es ist interessant zu sehen, welche Sorten im Frühjahr stark auf dem Acker stehen, welche im Herbst bzw. je nach Witterung im Jahr darauf. Daher ist es im Kleegrasanbau von großer Bedeutung, viele unterschiedliche Arten und auch Sorten in der Mischung zu haben, damit sich die Kultur immer passend dicht entwickeln kann und Ungräsern keine Chance bietet. Nur so lässt sich eine gute Futterqualität sicher stellen, damit unsere Kühe aus dem Gras ihre Milch geben können.

Die Betreuung unserer Rinder kostet uns in diesem Jahr ebenfalls einige Zeit . Die tägliche Runde mit dem Rad zu allen Rinderwiesen, um die Tiere, die Zäune und vor  allem die Tränken zu kontrollieren, ist ein Muß. Einer Kälberherde muß das Wasser per Handpumpe täglich bis zu zweimal in ihre Tränkewannen gefüllt werden. Danach ist der Besuch im Fitnesstudio nicht mehr nötig, das Armmuskeltraining perfekt! Nachdem das Wetter uns seine trockene Seite gezeigt hat, war das Umverteilen der Rindergruppen irgendwann nötig, sodass wieder Wiesen geriegelt wurden und die Tiere gefangen und umgefahren werden mussten.

Zusätzlich zur täglichen Arbeit auf dem Hof, Stall, Acker und im Laden waren wir stark mit der Hochzeitsvorbereitung in der Großfamilie beschäftigt.

Für die Kühe holen wir jetzt täglich frisches Gras vom Kleegrasacker. Daher war unser 4. Kleegrasschnitt mit 2,5 ha, nur 1/3 so groß wie der erste Schnitt. Der Rest des Futters wird frisch mit dem Ladewagen in den Kuhstall geholt, um den Futterengpaß auf den Weiden auszugleichen.

 Wir konnten viele Mirabellen von unseren Bäumen holen. Die reife Früchte haben wir zu Marmelade verarbeitet und werden auch im Hofladen angeboten. Die frühen Äpfel haben wir geerntet. Die nächsten kommen jetzt in Reife und müssen bald gepflückt werden. Ebenso, wie die Pflaumen, die erntereif werden. Im Garten reifen die Hokkaidos ab und die ersten Früchte stehen zum Verzehr zur Verfügung. Noch immer wächst unser Mangold und kann regelmäßig beerntet werden. Der Grünkohl freut sich über den kürzlichen Regen, damit er einen Wachstumsstart machen kann und in ein paar Wochen den Eintopf würzen kann.

Wir wünschen Ihnen einen vielseitigen September!

Ihre Familie Vollmer  

aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr