Februar 2018
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Vormerken!!!!

Am 27. Mai feiern wir wieder Hoffest!!

Bei Musik, leckerem Essen und Getränken möchten wir Ihnen unseren Hof und unsere tägliche Arbeit vorstellen und Ihnen Rede und Antwort stehen.

Auch für die Kinder werden wir ein nettes Programm bieten.

Also, halten Sie sich den Termin frei und besuchen Sie uns!

Wir schließen zwischendurch auf

Allen, denen es zu unseren  Öffnungszeiten schwierig oder leider nicht möglich ist zu uns zu kommen. Bitte rufen Sie doch einfach an und wir schließen zwischendurch die Tür zum Laden für Sie auf!

05242  377611     Wir sind gerne für Sie da!

Monatsbrief Februar

Der erste Monat im neuen Jahr liegt hinter uns.

Wie schon zum Ende des letzten Jahres ist uns das nasse Wetter als stetiger Begleiter geblieben. In den Monaten November / Dezember / Januar gab es bei uns 326 l/m² Niederschlag. Im Durchschnitt der davorliegenden Jahre waren es lediglich 265 l/m² in diesem Zeitraum. Im gesamten Jahr 2017 regnete es 975 l/m²,im Durchschnitt der letzten Jahre gab es bei uns 732 l/m² Niederschlag. Diese großen Wassermengen sind auch zur Zeit noch auf vielen Äckern zu sehen, denn die Erde ist mit Wasser gesättigt und nicht mehr aufnahmefähig. Auf vielen Winterkulturen wird es dadurch zu Lücken im Bestand kommen, denn die kleinen Pflanzen können nicht unter Wasser wachsen, ihnen fehlt der Sauerstoff zum atmen und die langanhaltende Feuchtigkeit lässt die zarten Wurzeln faulen. Es wird auch auf unseren Roggen- und Dinkelkulturen nötig sein, im Frühling neue Saat auszubringen.

Jetzt hoffen wir darauf, dass es sich ausgeregnet hat, denn unser Güllegrube ist voll. Um uns etwas Zeit zu beschaffen, haben wir aus unserer Kuhstallgrube Gülle in die alten Gruben neben dem Haus gepumpt. Durch unseren unbedachten Kuhstall spielt der Regen eine große Rolle beim „Güllemachen“. Je m³Gülle haben wir 1,43 kg Gesamtstickstoff. Rindergülle aus überdachten Ställen hat durchschnittlich 32 x so viel Stickstoff. Dieser „dünne“ Dünger ist für uns prinzipiell von Vorteil, denn Nährstoffe sind in einem weitestgehend geschlossenem Betriebskreislauf rar und können somit über eine größere Fläche verteilt werden, das kostet natürlich auch mehr. In einem extremen Winter wie diesem ist dieser Verdünnungsefekt allerdings ein Problem, denn der Sammelraum ist knapp. Aus diesem Grund wollen wir in diesem Jahr eine zusätzliche Güllegrube bauen. Der erste Schritt dazu ist das Aufräumen und Durchsortieren der Werkstatt, denn dieses Gebäude wird einem neuen weichen. Der neue Werkstattstandort wird vorbereitet.                Im Januar sind wieder einige unsere Kühe und auch ein Rind melk geworden. Es sind die ersten Kälber von unserem Zuchtbullen Peter Lustig, die sich bisher durch eine schöne Fellzeichnung auszeichnen.

Nicht nur zum Gülle- und Mistfahren, Frühkartoffellegen und einer frühen Nachsaat im Getreide erhoffen wir trockenes Wetter, auch für die Nutzung der Grünlandflächen. Obwohl wir bereits einige Jungtiere verkauft haben sind unsere Futterreserven knapp. Die Tiere wurden im Herbst verhältnismäßig früh aufgestallt und haben seither vom Winterfutter gelebt. Sonst haben wir auch noch Zwischenfrüchte genutzt, aber auch daafür war es zu naß. Auch unsere Strohvorräte werden knapp. Bedingt durch die immer feuchte Witterung ist auch die Liegefläche schnell klamm, sodass wir täglich 2x etwas kleinere Mengen einstreuen, um den Tieren ein wohliges, sauberes Bett bieten zu können.

Im Januar haben wir beide Jonnis(=John Deere Trecker) zur Reparatur in die Werkstatt gehabt (Kupplung, Hydraulikstempel), kleinere Reparaturen an Maschinen haben wir selber gemacht, Holz gesägt, regelmäßig Kartoffeln sortiert, neuen Kalk zum Einstreuen geholt und den Kühen die Klauen geschnitten. Beim Klauenschneiden muss in diesem Winter anders gearbeitet werden als sonst. Durch den frisch aufgerauten Fußboden laufen sich die Tiere schon viel Horn ab, sodass nur noch kleine Korrekturen vorgenommen werden können.

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen, klaren Februar!       

          Ihre Familie Vollmer


aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr