Februar 2019
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Frische Suppenhühner von unserem Hof!

Sicherm Sie sich jetzt unsere leckeren Suppenhühner und rufen uns für eine Vorbestellung an 05242 377611  oder e-mail an info@biohof-vollmer.de

Wir schließen zwischendurch auf

Allen, denen es zu unseren  Öffnungszeiten schwierig oder leider nicht möglich ist zu uns zu kommen. Bitte rufen Sie doch einfach an und wir schließen zwischendurch die Tür zum Laden für Sie auf!

05242  377611     Wir sind gerne für Sie da!

Monatsbrief Februar

Der Winter fliegt an uns vorüber, der Februar hat uns nun schon wieder.

Die schönen kalten Frosttage konnten wir nutzen, um Mist aus unserem Kuhstall zu fahren. Damit dieser Tag intensiv genutzt werden konnte, zeigte sich ein außergewöhnliches Bild auf unserem Kleegrasacker. Dort weideten 29 Kühe bei leichtem Schnee.  Die 15 Streuer Mist wurden auf den Zwischenfrüchten verteilt, denn auf diesen Flächen wird im Frühjahr gepflügt und die Sommerkulturen werden eingesät. 26 Tonnen Mist wurden auf einen Hektar Fläche verteilt. Das entspricht etwa 156 kg Stickstoff. Da Mist ein langwirksamer, organischer Dünger ist, entfaltet er seine Wirkung nicht allein im ersten Jahr seiner Ausbringung. Wir gehen von einer Verteilung auf 3 Jahre aus, in denen sich das Material aus Stroh, Kot und Urin je nach Witterung abbaut und als Nährstoff für die Kulturpflanzen zur Verfügung steht. Seit letztem Jahr darf eine Düngung nur mit der vorherigen Düngebedarfsermittlung stattfinden. Das bedeutet, dass vor der ersten Düngeausbringung ein Plan für die Versorgung aller Kulturen angefertigt werden muss, um sicherzustellen, dass nicht zu viel, vor allem organischer Dünger, ausgebracht wird und die Nährstoffe nicht von den Pflanzen verbraucht werden können. Diese gesetzliche Vorschrift soll zur Reduzierung  des Nitratgehaltes im Grundwasser beitragen. Problematisch ist aus unserer Sicht, dass auch hier letztlich die Menge ermittelt wird, die ein Betrieb auf allen seinen Flächen verteilen darf, wie er diese verteilt, bleibt weiterhin der guten fachlichen Praxis überlassen, die uns flächendeckend ein Nitratproblem gebracht hat. Ein wirklicher Lösungsansatz wäre die flächengebundene Tierhaltung, damit es nach der Entstehung von Mist und Gülle auch ausreichend eigene Fläche gibt, um sie sinnvoll für die Düngung im Betriebskreislauf einzusetzen.

In den ruhigen Tagen konnten wir unsere Obstbäume stutzen und einige Nadelbäume fällen, die den trockenen Sommer nicht überlebt hatten. Aus unserem Hühnerstall mussten einige Althennen weichen. Sie können jetzt als Suppenhühner im Hofladen erworben werden. Unser Getreideversuch wurde halbmaschinell ausgedroschen. Die Proben (reife Getreidepflanzen) hatten wir vor der Haupternte von Hand geerntet und separat aufbewahrt. Hier wird die Vorfruchtwirkung unterschiedlicher Kleegrasmischungen auf die Nachfolgekultur untersucht.

Auch im Rinderstall können sich die Forschergeister auslassen. Durch das geringe Futterangebot in dieser Stallsaison ist der Blick auf die Zunahmen der Tiere interessant. Da wir in einem Projekt mit anderen Kollegen seit 5 Jahren die Gewichtsdaten der Tiere vor dem Ein- und Ausstallen erfassen, gibt es bereits Vergleichswerte, mit denen man die Intensität der Futterknappheit erfassen kann. Oft sind wir erstaunt, wie flexibel Tiere mit ihren Gegebenheiten umgehen können.

Unsere Kühe bekommen derzeit 12 kg Maissilage, 6 kg Grassilage 1.Schnitt, 6 kg Grassilage 2. Schnitt,  3 kg Kleegrassilage 2. Schnitt und etwas Stroh zum Fressen. Die Milchleistung ist auf Grund der fehlenden 3. und 4. Kleegrasschnitten geringer als in den letzten Jahren, doch bisher stabil bei gut 19 kg Milch je Kuh. Die Rinder müssen von den Resten der Milchkühe, viel Stroh und etwas Silage leben.

Wir wünschen Ihnen einen sonnigen Februar!

Ihre Familie Vollmer


aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr