September 2017
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Wir schließen zwischendurch auf

Danke für Ihre rege Teilnahme an der Öffnungszeitenumfrage.

Da wir überwiegend positive Rückmeldungen für die jetzigen Ladenzeiten bekommen haben, werden diese auch weiterhin zur Verfügung stehen.

Allen denen es zu diesen Zeiten schwierig oder leider nicht möglich ist zu uns zu kommen. Bitte rufen Sie doch einfach durch und wir schließen zwischendurch die Tür zum Laden für Sie auf!

05242  377611     Wir sind gerne für Sie da!

Monatsbrief September

Der Sommer bringt uns noch ein paar schöne Tage, doch macht sich das Herbstgefühl bereits breit.

Wir haben im August das letzte Getreide, den Weizen und die Gerste, dreschen können. Wieder war es ein Spiel mit der Gelegenheit, da das Wetter nur kurze trockene Phasen geboten hat.

Auch die Strohernte ist mittelprächtig verlaufen. Auf den Flächen, die zuerst gedroschen wurden, lag das Stroh teilweise über eine Woche. Durch das mehrmalige bearbeiten sind die Verluste gestiegen und es sind mehr Reste auf dem Acker verblieben als gewünscht. Letztlich sind wir aber zufrieden, das Stallgold trocken unter´s Dach bekommen zu haben, denn im Winter brauchen die Tiere trockene, gute Einstreu.

Auch das Gras wurde nochmals beerntet. Anfang August haben wir den 3. Kleegrasschnitt gemacht. Am Ende des Monats den 4. Und den 2. Wiesenschnitt. Auch hier war es diesem Jahr schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Drei wirkliche Gutwettertage brauchen wir für unsere Futterernte, damit das Gras gut antrocknen und die Erde ab rieseln kann. Eine spannende Sache.

Da sich in diesem Jahr das Lohnunternehmen, das uns viele Jahre die Futterballen gepresst und gewickelt hat, aus dem Geschäft verabschiedet hat, mussten wir neue Wege gehen.

 Letztlich haben wir uns dazu entschlossen, das Pressen weiterhin von

einem Lohnunternehmer machen zu lassen und für das Einwickeln der Ballen einen eigenen Wickler zu kaufen. Das ermöglicht es uns, das bewährte Verfahren (Pressen, Abfahren, Wickeln, Stapeln) beizubehalten. Die modernen Rundballenpressen pressen und wickeln in einem „Abwasch“, was uns den Transport sehr erschwert, denn die Folie ist empfindlich, vor allem, wenn stoppeliges Kleegras oder Luzerne darin eingewickelt sind. Auch Vögel picken schnell Löcher rein.

Nach der Getreideernte wurde auch das Wetter stabiler. Diese Phase haben wir genutzt, um die Stoppelbearbeitung auf den Feldern zu machen. Es wurde tagelang gegrubbert und geeggt, um den Boden möglichst locker, frei von Unkräutern und feinkrümelig zu bekommen. Auf einigen Flächen haben wir Dünger gefahren vor dem Zwischenfruchtanbau. Der Mist wurde für die nächstjährigen Kartoffeln und den Roggen ausgebracht. Jedoch ist die Wirkung dieses Düngers lang und wird auch in den nächsten 3 Jahren den Kulturen Energie geben (mit Hilfe der Bodenlebewesen). Vor dem Raps kam Gülle auf die Fläche, da Raps sehr schnellwachsend und hungrig ist, braucht er schnell verfügbare Nährstoffe, um groß zu werden. Der Raps wird nach Möglichkeit noch im Herbst beerntet. Sollte das nicht möglich sein, so steht die Begrünung bis zum Frühjahr. Auf den meisten Flächen wurde Buchweizen als kurze Begrünung gesät, bis zur Herbstaussaat können die Pflanzen jetzt die Nährstoffe aufnehmen, die nach der Bearbeitung im Boden umgebaut und verfügbar werden. Für das nächste Jahr haben wir das Landsberger Gemenge wieder gesät, eine Zwischenfrucht, die bis zur Frühjahrsernte steht und dann einsiliert wird. Danach kommt erst der Mais auf die Fläche. Das Kleegras, also das Tierfutter, ist bereits gesät worden für die nächste Saison. Jetzt hat es im Herbst noch viel Zeit zum Wachsen und geht stark in den Winter. Als Vorfrucht für die Kartoffeln wächst jetzt eine Ölrettich- Sommerwicke- Mischung. Diese wird bis zum Frost wachsen und Nährstoffe konservieren. Der Ölrettich wirkt zusätzlich gegen Schädlinge in der Kartoffelkultur.

Auch unsere Kartoffelernte haben wir gut bewältigt. Nachdem die Ackerenden mit vielen fleißigen Händen beerntet wurden, konnte die Haupternte mit dem Vollernter gemacht werden. Nach einem langen Vormittag war der Acker geräumt und 6 Kipper gefüllt mit Kartoffeln. Die Kipper wurden zu Hause in Kisten umgefüllt. Der Acker wurde mit Raps eingesät. Dadurch werden die Nährstoffe, die durch das Roden und durchsieben frei werden, nicht in tiefere Schichten weggespült, sondern durch die Pflanze verbaut.

 Die Kartoffeln werden jetzt vorsortiert. Die Fraßschäden sind beträchtlich, sodass ~25% der Ernte schon jetzt als Futter entnommen werden.

Zu Beginn des neuen Monats blicken wir dankbar zurück und wünschen Ihnen und uns noch viele sonnige Wohlfühltage!

Ihr Vollmer-Team


aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr