April 2019
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Feiertagsinfo

Da der 1.Mai in diesem Jahr auf einen Mittwoch fällt, werden die Abokisten in Wiedenbrück, Wadersloh und Batenhorst bereits am Dienstagvormittag ausgeliefert.

Ihre Bestellungen bzw. Abmeldungen können Sie uns bis zum 25.4. mitteilen, damit wir sie in unsere Planung einbeziehen können.

Bis dahin wünschen wir Ihnen frohe Ostertage!

Wir schließen zwischendurch auf

Allen, denen es zu unseren  Öffnungszeiten schwierig oder leider nicht möglich ist zu uns zu kommen. Bitte rufen Sie doch einfach an und wir schließen zwischendurch die Tür zum Laden für Sie auf!

05242  377611     Wir sind gerne für Sie da!

Monatsbrief April

Der 3. Monat war wettertechnisch eher feucht, was erstmal nicht verkehrt ist, da die Pflanzen bei steigenden Temperaturen anfangen zu wachsen und dazu ausreichend Wasser benötigen.

Da der Bauer im Märzen die Rösslein anspannt, also mit Ackerarbeiten anfangen will, standen wir ein wenig in Lauerstellung und warteten. In der Zeit sortierten wir Kartoffeln. Zu kleine, grüne oder sonst nicht verkaufsfähige Knollen, die so aber gesund sind, werden wir in diesem Jahr als Pflanzkartoffeln nutzen. Damit sie ausreichend vorkeimen können, müssen sie nun kistenweise aufgestellt werden, um Sonne und Wärme zu tanken und damit schneller im Boden weiterwachsen könne. Das zugekaufte zertifizierte Pflanzgut ist sehr knapp, damit teuer, aber die Qualität eher schlecht. Dann können wir auch mit unseren Kartoffeln arbeiten.

Sonst war im Büro auch was zu tun. Der Nährstoffvergleich musste noch fertiggestellt werden. Diesen müssen die meisten landwirtschaftlichen Betriebe machen.  In diesem wird der Input in Form von Futter und Dünger, dem Output, Tierverkäufe, Nahrungsmittel und Milch gegenübergestellt. Am Ende kommt eine Differenz an Nährstoffen (Stickstoff, bekannter als Nitrat; und Phosphor) heraus. Werden Obergrenzen überschritten, muss Dünger (meistens Gülle) verkauft werden, sodass Flächen nicht zu viel belastet werden. Durch die EU kommt es hier nun zu einer Verschärfung zum Schutz des Grundwassers. In den Medien hört man gerade einiges davon, da sich die moderne Landwirtschaft bisher über diesen Zusammenhäng wenig Gedanken gemacht hat und jetzt viel Mühe und Aufwand erbringen muss, ein System, das auf den übermäßigen Eintrag von Nährstoffen (v.a. durch zugekaufte Futtermittel aus fernen Ländern der Welt) beruht, wieder an natürliche Gegebenheiten anzupassen. Unser Ergebnis ist seit Jahrzehnten beständig negativ… (rein rechnerisch entnehmen wir mehr als wir reinstecken- aber der Boden ist lebendig und Nährstoffe werden auch mobilisert). 

    Zusätzlich zum Stroh streuen wir im Stall ein wenig Steinmehl ein, um durch den hohen Siliziumgehalt Gase im Mist besser zu binden und auf dem Acker das Wurzelwachstum zu unterstützen. Dieses Jahr baut der Steinbruch um und wir bekamen keines mehr. Nach Ersatz suchend hat dies auch einiges an Zeit gekostet.

In den trockenen Stunden haben wir Wasserleitungen im Boden verlegt. Von und zum neugebauten Güllebehälter- der wegen der 2-Teiligkeit zu 3/5 als Regenwasserspeicher genutzt werden kann- hin zum Garten, um die Bewässerung grundwassersparsamer zu gestalten. 

Zum Ende des Monats konnten wir dann anfangen zu ackern. Eine Fläche konnten wir mit Hafer –Sommergerste – Getreidegemenge säen (unser einziges Kuhkraftfutter). Ein Acker für Sommergerste steht nun noch aus.

Den Kartoffelacker konnten wir schon umpflügen. Nun können die Bodentiere die abgestorbenen Zwischenfruchtpflanzenteile umbauen und die Nährstoffe pflanzenverfügbar machen. Die Frühkartoffeln haben sich unter der Folie gut entwickelt und schauen bereits aus der Erde. Die Landwirtschaftskammer NRW plant auch in diesem Jahr zwei Versuche auf dem Acker, diese können nun vorbereitet werden.                                                            

Im Garten ist der Boden vorbereitet und zum Teil schon mit Spinat und Spitzkohl gesät, die Zwiebeln sind gesteckt und die ersten Zucchini gelegt.

Weitere Kuhweidenzäune haben wir inspiziert und nach und nach kommen die Kühe auf diese Flächen. Dadurch werden die Grasspitzen abgefressen, das Gras schießt nicht und wird dichter, da es neue Halme schiebt.  Die Schnittflächen wurden gestriegelt. Dadurch wird Moos losgerissen, Maulwurfhaufen eingeebnet und der Boden bei Pflanzenlücken (Dürre) gelockert, sodass die gleichzeitig ausgesäten Grassamen Bodenkontakt haben.

Auch die kleinen Rinder sind stundenweise auf der Weide, zum angewöhnen.

Unsere Käuze hören wir im Moment nicht nur rufen, sondern ab und an sehen wir sie auch. Die Jungtiere sind noch nicht so flugsicher, darum sitzen sie schon einmal, wie hier zu sehen, im Rinderstall.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben einen blühenden April und ein gesegnetes, fröhliches Osterfest!

Ihr Familie VollmerTeam

 

aktuelle Öffnungszeiten unseres Hofladens

  • Dienstag:   16 bis 18 Uhr
  • Mittwoch:   10 bis 12 Uhr
  • Freitag:      10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr
  • Samstag:   10 bis 12 Uhr